Fragen 11
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Einführung ins Recht: privat, öffentlich und Quellen

Gymnasium 1., FMS 1.-2. Wirtschaft und Recht GYM ED 1 ECG ED 1

Wozu dient das Recht, und woher kommen die Regeln, die für uns gelten? Entdecke die Funktionen des Rechts, die grosse Teilung zwischen Privatrecht und öffentlichem Recht und die Hierarchie der Schweizer Normen, von der Bundesverfassung bis zu den Gemeindereglementen.

Lernziele · Gymnasiallehrplan und Rahmenlehrplan FMS

GYM ED 1 — Obligatorisches Fach: Wirtschaft und Recht.

ECG ED 1 — Die Grundbegriffe von Recht und Wirtschaft beherrschen, um als mündige Bürgerin oder mündiger Bürger und als informierte Wirtschaftsakteurin oder informierter Wirtschaftsakteur zu handeln.

Vorschau der Fragen

1Das Recht dient unter anderem dazu, Konflikte zwischen Menschen zu regeln und eine Ordnung in der Gesellschaft zu sichern.
RichtigFalsch
2Ein Streit zwischen zwei Nachbarn um einen gemeinsamen Zaun gehört zu welchem Rechtsgebiet?
Zum Privatrecht, das die Beziehungen zwischen Privatpersonen regeltZum Völkerrecht, das nur die Beziehungen zwischen den Staaten der Welt regeltZum öffentlichen Recht, denn jeder Streit betrifft zwingend direkt den StaatZu keinem: Ein Streit unter Nachbarn hat nie etwas mit dem Recht zu tun
3Gehört jede Situation eher zum PRIVATRECHT oder zum ÖFFENTLICHEN RECHT?

Kategorien:

PrivatrechtÖffentliches Recht

Zu ordnende Begriffe:

Der Kauf eines Autos von einer PrivatpersonDie Zahlung der Einkommenssteuer an den StaatEin Mietvertrag zwischen Vermieter und MieterinEine Busse wegen zu schnellen FahrensEine Scheidung zweier EhegattenEine von der Gemeinde erteilte Baubewilligung
4Ordne jedem grossen Text des Schweizer Rechts seinen Inhalt zu.

Paarweise zuordnen:

Die BundesverfassungDas Zivilgesetzbuch (ZGB)Das Obligationenrecht (OR)Das Strafgesetzbuch (StGB)
Die Grundrechte und der StaatDie Straftaten und die StrafenDie Verträge und die GesellschaftenPersonen, Familie, Erbe, Sachen
5Was geschieht, wenn ein kantonales Gesetz der Bundesverfassung widerspricht?
Beide Texte gelten gleichzeitig, und jeder wählt frei, welchen er einhältDas kantonale Gesetz geht vor, weil die Kantone den Bürgern näher sindDie Bundesverfassung geht vor: Sie steht an der Spitze der NormenhierarchieMan lost jedes Jahr aus, welcher der beiden Texte zwölf Monate lang gilt
6Ab welchem Alter wird man in der Schweiz volljährig, also voll fähig, seine zivilen Rechte auszuüben (allein wichtige Verträge abzuschliessen)?

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7Ordne die Schritte, durch die in der Schweiz ein Bundesgesetz entsteht.

In die richtige Reihenfolge bringen:

Das Parlament (Nationalrat und Ständerat) berät und beschliesst das GesetzDas Volk kann das Referendum ergreifen, um sich zu widersetzenEin Gesetzesentwurf wird ausgearbeitet und vorgeschlagenKommt kein Referendum durch, tritt das Gesetz in Kraft
8Das Strafrecht, das Straftaten wie Diebstahl bestraft, gehört zum Privatrecht.
RichtigFalsch
9Welche Rolle hat ein Gericht in einem Rechtsstaat?
Selbst alle Gesetze schreiben, die danach alle Bürger einhalten müssenStreitigkeiten unparteiisch entscheiden, indem es das Recht anwendetJedes Jahr die genaue Steuer festlegen, die jede Einwohnerin persönlich zahltAnstelle der Bürger wählen, welche Partei das Land regieren darf
10Welches sind wesentliche Funktionen des Rechts in einer Gesellschaft? (mehrere Antworten)
Konflikte ohne Gewalt regelnDie Menschen und ihre Güter schützenGemeinsame, bekannte und vorhersehbare Regeln festlegenGarantieren, dass alle Einwohner genau denselben Lohn erhalten
11Um das Referendum gegen ein Bundesgesetz zu ergreifen, braucht es 50 000 Unterschriften. Ein Komitee hat bereits 30 000 gesammelt. Wie viele fehlen ihm noch?

Zahl als Antwort eingeben.

Die richtigen Antworten entdeckst du beim Spielen.