So funktioniert es konkret
In Kwiiz geht das Erstellen in drei Schritten:
- Wähl den Rahmen. Die Stufe, das Fach und die Kompetenz des Lehrplans 21, an der du arbeitest. Hier entscheidet sich alles: Kwiiz kennt die offiziellen Kompetenzbeschreibungen, die KI muss also nicht raten, was ein Kind in der 4. Klasse «können sollte», sie geht vom Text des Lehrplans aus.
- Beschreib deine Lektion. Zwei, drei Sätze genügen: «gleichwertige Brüche, wir haben mit Papierstreifen gearbeitet, keine Dezimalzahlen». Je genauer deine Angabe dem entspricht, was in der Klasse wirklich passiert ist, desto besser trifft das Quiz.
- Lies gegen und pass an. Das Quiz erscheint im Editor, als hättest du es selbst geschrieben: Jede Frage lässt sich ändern, löschen oder ergänzen. Nichts geht an die SuS, ohne dass du es gesehen hast.
Das Detail, das alles ändert: Die KI schreibt auch zu jeder Frage eine Erklärung, die die SuS nach ihrer Antwort sehen. Das ist von Hand der aufwendigste Teil, und genau er macht aus einem Prüfungsquiz ein Lernwerkzeug.
Eine Schweizer KI, keine amerikanische Blackbox
Die Generierung von Kwiiz läuft auf Apertus, dem offenen Sprachmodell der ETH Zürich und der EPFL, betrieben auf Servern in der Schweiz. Deine Angabe und der erzeugte Inhalt verlassen das Land nicht, und das Modell lernt nicht mit deinen Daten.
Für eine Schule ist das kein Werbedetail: Es ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug, das zum Schweizer Datenschutzgesetz und zu den kantonalen Vorgaben passt, und einem, das man vor der Schulleitung rechtfertigen muss.
Die KI schlägt vor, die Lehrperson entscheidet
Seien wir ehrlich: Keine KI, ob schweizerisch oder nicht, liefert jedes Mal ein perfektes Quiz. Eine Frage kann für deine Klasse zu leicht sein, eine falsche Antwort kann zweideutig sein, eine Formulierung kann nicht zum Wortschatz passen, den du im Unterricht brauchst.
Darum behandelt Kwiiz die Generierung als ersten Entwurf, nicht als fertiges Produkt: Das Quiz öffnet sich im Editor, und ein Hinweis erinnert dich daran, es vor dem Spielen gegenzulesen. Der Gewinn der KI ist nicht, dein Urteil zu ersetzen, sondern dir das leere Blatt und eine halbe Stunde Schreiben zu ersparen, damit deine Zeit in das geht, was nur du kannst: es an deine Klasse anpassen.
In der Praxis: 2 Minuten Generierung und 3 bis 5 Minuten Gegenlesen. Ein Repetitionsquiz mit Erklärungen ist in weniger als 10 Minuten bereit, statt 30 bis 45 Minuten von Hand.
Und bei einem sehr speziellen Thema?
Die KI stützt sich auf die gewählte Kompetenz und auf deine Angabe. Bei einem üblichen Thema (Wasserkreislauf, Satzglieder, Brüche) ist der erste Entwurf meist sehr nah am Ziel. Bei einem sehr lokalen oder speziellen Thema (die Hausordnung deines Schulhauses, eine Exkursion) schreibst du das Quiz besser von Hand: Dafür bleibt der Editor da, und du kannst auch von einer Generierung ausgehen und die Hälfte der Fragen ersetzen.
Hast du schon Unterlagen zum Thema? Dann geht es noch genauer: Schick uns dein eigenes Material, und das Quiz entsteht aus deinem Unterricht statt aus einer Themenbeschreibung.
Was kostet das?
Das Gratis-Konto enthält 3 Generierungen, genug, um es mit den eigenen Lektionen auszuprobieren. Das Abo Kwiiz Pro bringt 30 Generierungen pro Monat, dazu den Lernstand pro Kompetenz und die Berichte. Die Bibliothek mit fertigen Quiz bleibt im Gratis-Plan offen.